Philosophie
Auch die Kleinen können mal gross werden.
Wir sind selbst Hobbymusiker und Kulturbegeistert. Uns ist bewusst, dass die wenigsten unbekannten Künstler fette Werbeetats haben, um ihre Veranstaltungen vernünftig zu promoten. Während ein Produktwerber eher an sechs- bis siebenstellige Etats denkt, haben wir es meist mit Low Bugets zu tun. Aber Talent benötigt Unterstützung. Die Künstler müssen in irgendeiner Form auf sich aufmerksam machen. Geld für TV, Radio, Anzeigen, Internet ist nicht da. Also muss man mit Plakaten und Flyern, den klassischen und weiterhin erfolgreichen und preiswertesten Werbemedien das Publikum rufen. Darin sehen wir unsere Aufgabe und dafür sind wir da.
Im Laufe der Jahre haben wir viele Künstler promotet, die heute Berühmtheiten sind und dennoch gerne weiterhin mit uns werben. Aus kleinen „Off Kino“-Pächtern sind inzwischen Manager grosser Filmverleiher geworden.
Merke: aus einem unbekannten Künstler kann einmal ein Star werden; aus einem Kinobetreiber ein Konzern Manager. Aus einem kleinen kann einmal ein grosser Etat werden.
Jedem seine Chance; Plakatieren als konkrete Hilfe
Jochen Becker hat in seiner Zeit als Sozialarbeiter eher Frust als Lust empfunden. Bei Arbeitslosen z.B. greift die staatlich finanzielle Hilfe zu kurz. Arbeitslosengeld als rein materielle Hilfe genügt nicht, um den Menschen ihr Selbstwertgefühl zurück zu geben, sie zufrieden zu machen und sie in die Gesellschaft zu integrieren.
Die Erkenntnis aus dieser Zeit: man muss die Menschen persönlich ansprechen und Ihnen vor allen Dingen konkrete Hilfen anbieten. Aus dieser Erfahrung heraus scheut sich JOMI-plak nicht, auch Menschen mit schwierigem sozialen Hintergrund als Plakatierer einzustellen. Es ist erstaunlich und immer wieder erfreulich beobachten zu dürfen, wie sich Menschen aufgrund einer festen Arbeit bei JOMI-plak im Laufe der Jahre positiv entwickeln.
